Nicht umsonst sind Poularde und Chapon de Bresse geografisch geschützte Begriffe.
    Hochgelobt und reglementiert importiert, muß man schon tief in die Tasche greifen um sich einen derartigen Braten leisten zu können.

    So ließ ich mir von einer Reise nach Bourgh on Bresse ein paar Bruteier mitbringen, die in meinem Brutapperat landeten und es schlüpften unerwarteter Weise aus zwölf Eiern auch zwölf Küken. Diese wurden vorschriftsmäßig gefüttert, haben sich prächtig entwickelt und mittlerweile auch vermehrt.

    Die Aufzucht dieser Delikatesse und die Milch-Mais-Mast funktionieren also auch bei uns zu hause. Wirklich wichtig ist die Endmast der Schlachttiere, in der diese noch einmal ordentlich Fett ansetzten.

    In unserem Stall sitzt somit auch recht regelmäßig ein stolzer gallischer Junghahn, der am Besten in viel Sahne zubereitet wird.

    Es bewahrheitet sich wieder, daß die französische Küche eine der besten der Welt ist, und die französischen Landwirte tun alles dafür, daß es so bleibt.

Bresse8Wochen